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Am 10. Oktober 1885 gründeten namhafte Richter und Anwälte der Hansestadt die Gesellschaft Hamburger Juristen. Sie ist damit die älteste, traditionsreichste Vereinigung, die das Rechtsleben der Hansestadt engagiert begleitet. Im Laufe der Jahre gehörten der GHJ maßgebliche Persönlichkeiten des Hamburgischen Rechtslebens an. Ob das auch heute noch so ist, entscheiden Sie!
Personalia
Als Vorsitzende des Vorstandes waren tätig:
1886-1916: Dr. Rudolf Martin, Senatspräsident
1916-1917: Dr. Otto Brandis, Präsident des Hanseatischen Oberlandesgerichts
1917-1918: Dr. Dehn, Rechtsanwalt
1918–1928: Dr. Max Schramm, Senator und Bürgermeister
1928-1932: Prof. Dr. Alfred Bertram
1934- 1946: Die GHJ wird von den Nationalsozialisten aufgelöst und nach Kriegsende neu gegründet.
1946-1964: Dr. Herbert Ruscheweyh, Präsident des Hanseatischen Oberlandesgerichts

1965-1974: Dr. Walter Reimers, Vizepräsident des Hanseatischen Oberlandesgerichts
1974–1982: Dr. Klaus-Dietrich Zimmermann, Vizepräsident des Landgerichts
1982–1994: Dr. Helmut Plambeck, Präsident des Hanseatischen Oberlandesgerichts
1994–2006: Dr. Jürgen Daniels, Vorsitzender Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht
Literaturhinweise
Näheres über die Geschichte der GHJ findet Sie in "Gesellschaft Hamburger Juristen 1885 - 1985, Erinnerungsschrift anläßlich ihres hundertjährigen Bestehens im Dezember 1985" von Lutz Jasper, Vorsitzender Richter am Landgericht Hamburg (Verlag Dr. Otto Schmidt KG). Diese Schrift erhält jedes Mitglied mit dem Beitritt zur GHJ.
Außerdem verweisen wir auf den Beitrag "Juristische Vereinigungen in Hamburg" von Jürgen Daniels in "Recht und Juristen in Hamburg", herausgegeben von Jan Albers u. a., Carl Heymanns Verlag KG, 1994 (dort insbesondere unter IV 1 Seite 304 f.)
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